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Was ist ein Hedgefonds?

Grundsätzlich gibt es keine allgemeingültige Definition des Begriffes. Daher bilden Hedgefonds eine sehr vielschichtige Anlageklasse. Hierunter werden Fonds verschiedenster Risikostufen subsumiert.

Grundsätzlich zeichnen sich Hedgefonds dadurch aus, dass ihre Manager nicht den Einschränkungen klassischer Investmentfonds unterworfen sind. Hedgefonds dürfen z.B. auch auf fallende Kurse setzen oder ihre Investitionen hebeln, und so mit einem Vielfachen an der Entwicklung der Märkte partizipieren.

Hedgefonds haben zum Ziel einen „absolute return“. Klassische Anlagen messen sich an einem Vergleichsindex und haben lediglich zum Ziel, besser zu sein als die so genannte Benchmark. Dies ist auch bei negativer Wertentwicklung erreicht, vorausgesetzt der Vergleichsindex ist noch schlechter. Hedgefonds dagegen versuchen grundsätzlich positive Ergebnisse zu erzielen.


Woher haben Hedgefonds ihren Namen?

Der Hedge-Fonds-Begriff geht auf die Technik des Hedging (engl.: to hedge = einhegen, umzäunen) zurück, mit der man ein Investment gegen unwägbare Risiken absichert (z.B. Wechselkurs- oder Zinsänderungsrisiken).

Heutzutage unterscheidet man eine Vielzahl von Hedgefonds-Strategien, die teilweise große Unterschiede in den verwendeten Techniken, ebenso wie im Rendite- und Risikoprofil, aufweisen.


Wozu sind Hedgefonds gut?

Grund für die zunehmende Beliebtheit von Hedgefonds bei Großinvestoren, ist das Ziel, eines besseren Risikomanagements und einer Risikoreduktion. Indem die Investitionen gestreut werden und unterschiedliche Pakete, zu denen dann auch die Hedge-Fonds gehören, gekauft werden, lässt sich das Gesamtrisiko reduzieren.

Zitat aus einer SEC-Studie: „Die Zunahme von Hedge-Fonds wurde in erster Linie durch die Interessen institutioneller Investoren wie Rentenversicherungsgebern und Stiftungen ausgelöst. Diese wollten ihre Portfolios diversifizieren und aus strategischen Überlegungen heraus in Anlagegruppen investieren, von denen sie sich mehr Sicherheit bei der Erzielung höherer Renditen versprachen.“

Hedgefonds weisen durch ihre Andersartigkeit, eine von klassischen Anlagen weitgehend unabhängige Wertentwicklung auf. Dies macht sie zum optimalen Werkzeug der Risikostreuung und Diversifikation, da durch sie Verluste in anderen Anlageklassen ausgeglichen werden können.